Christine de Pizan war eine bemerkenswert moderne Frau, denn ihr gelang
es, nach dem Tode ihres Gatten ihre Familie selber zu versorgen. Sie
hatte zwar – wie damals üblich – keinen Beruf erlernt; umso
bemerkenswerter ist es, dass sie ihre Familie mit einer Tätigkeit
ernährte, die für damalige Verhältnisse eher ungewöhnlich war: Sie
verfasste Bücher. Vor diesem Hintergrund ist es interessant, sich
einmal die näheren Umstände ihres Lebens und Wirkens anzusehen.
Christine wurde 1365 in Venedig geboren. Ihr Vater, Tommaso di
Benvenuto da Pizzano, hatte in Bologna einen Lehrstuhl für Astrologie
inne und wurde später zum Rat der Stadt Venedig ernannt. Da er ein
Wissenschaftler von überregionalem Ansehen und die Astrologie eine
gefragte Wissenschaft – besonders an den Fürstenhöfen – war, bekam er
schon bald das Angebot zweier Könige, Karls V. von Frankreich und
Ludwigs des Großen von Ungarn, in ihre Dienste zu treten. Tommaso
entschied sich für Karl V., auch der Weise genannt, da er ein großer
Förderer der Wissenschaft und Kunst war. Daher kam Christine nach
Paris, wo sie am Hofe des Königs aufwuchs. Wie es damals üblich war,
erhielt sie keine Erziehung in dem Sinne, dass sie eine Wissenschaft
studierte, obwohl ihr Vater dies ihr wahrscheinlich nicht verwehrt
hätte. Doch ihre Mutter erzog sie wie alle Mädchen zu dieser Zeit, was
bedeutete, dass Frauen sich vorwiegend mit Handarbeiten beschäftigten.
Mit fünfzehn Jahren – in einem für die damalige Zeit durchaus
üblichen Alter – wurde sie mit einem zehn Jahre älteren Mann
verheiratet, Etienne du Castel, der das Amt eines Notars und Sekretärs
am Hofe innehatte. Ihre Ehe, aus der drei Kinder hervorgingen, wurde
von Christine selbst als sehr glücklich bezeichnet. Wenige Monate nach
ihrer Eheschließung starb Karl V. Und damit setzte eine Reihe von
Schicksalsschlägen ein, die das Leben Christines maßgeblich
beeinflussten. Für Frankreich war die Regierungszeit Karls V. eine Zeit
des Friedens und des Aufschwungs. Da der Thronfolger Karl VI. beim Tod
seines Vaters erst zwölf Jahre alt war, übernahmen die machthungrigen
Onkel die Herrschaft. Die Familie von Christine blieb zwar am Hof, aber
der Einfluss des Vaters nahm immer mehr ab. 1387 starb Tommaso da
Pizzano, und Etienne du Castel wurde Familienoberhaupt. Endgültig aus
den Bahnen geworfen wurde Christines Leben durch den Tod ihres Mannes
Etienne, der 1390 einer Epidemie zum Opfer fiel. Einige Jahre später
verfasste Christine ein Gedicht, das ihr Gefühl des Verlassenseins und
der Verlorenheit, das sie zu diesem Zeitpunkt empfand, ausdrückte:
„Ganz allein bin ich, und ganz allein will ich auch sein,
ganz allein ließ mich mein süßer Freund zurück,
ganz allein bin ich, ohne Gefährten,
ohne Gebieter,
ganz allein bin ich, von Schmerz und Kummer erfüllt.“
Nun war es an Christine, für ihre drei Kinder, ihre Mutter und eine
Nichte zu sorgen. Wahrscheinlich hatte Christine zunächst als
Schreiberin, mit dem Abschreiben fremder Werke, Geld verdient. Später
begann sie selbst zu schreiben und verstand es so, einen Kreis von
adligen Gönnern um sich zu scharen. Ab 1405 wandte sich Christine
vermehrt tagespolitischen Themen zu. Sie schrieb einen Brief an die
Königin Isabella von Bayern, in dem sie diese beschwor, alles für die
Wiederherstellung des Friedens in Frankreich zu tun. In ihrem Buch
„Klage“ und „Das Buch vom Frieden“ beschrieb sie die erschütternden
Zustände in Frankreich. Im Jahre 1418 zog sich Christine wahrscheinlich
aufs Land zurück, da in Paris bürgerkriegsähnliche Zustände herrschten.
Zwischen Burgund und Orleans entbrannte ein Kampf um die Herrschaft,
der 1418 einen blutigen Höhepunkt erreichte. Von diesem Zeitpunkt an
wurde es still um Christine. Ihr letztes Werk war ein Gedicht über die
Jungfrau von Orleans, das sie 1429 schrieb. Über ihren Tod,
wahrscheinlich im Jahre 1430, wissen wir nichts.
Christine hat uns ein sehr umfangreiches Werk hinterlassen. Es
umfasst religiöse und weltliche Lyrik, Geschichtsschreibung,
Lehrdichtung, Streitschriften zur Frauenfrage, Traktate zur weiblichen
Erziehung und Stellungnahmen zur politischen Situation Frankreichs.
Bis heute ist eine beträchtliche Anzahl ihrer Handschriften erhalten, aber nur wenige Texte sind in Buchform erhältlich. In ihrem autobiographischen Prosatext „Christines L’ Avision“
(Christines Vision, 1405) beschreibt sie ihre literarische Entwicklung
so:
„Ich habe damit begonnen, anmutige Gebilde zu ersinnen, und diese
waren in meinen Anfängen ohne allzu viel Tiefgang. Dann aber erging es
mir wie dem Handwerker, der mit der Zeit immer kompliziertere Dinge
herstellt: in ähnlicher Weise bemächtigte sich mein Verstand immer
außergewöhnlicherer Gegenstände; mein Stil wurde eleganter, meine
Themen gewichtiger. Von meinen Anfängen im Jahr 1399 bis ins heutige
Jahr 1405, das noch keineswegs einen Endpunkt meines Schaffens
markiert, habe ich fünfzehn umfangreiche Bücher verfasst (nicht
mitgezählt habe ich hierbei andere, kleinere Texte, die rund siebzig
große Hefte füllen)...“
Neben der Gedichtsammlung der „Cent Ballades“ entstanden weitere
lyrische Texte im Stil jener Zeit. Ungefähr um 1399 wandte sich
Christine der Frauenthematik zu. Ihr bekanntestes Werk ist das „Buch
von der Stadt der Frauen“. Hier kritisiert sie frauenfeindliche
Tendenzen in der Literatur, verteidigt die Frauen und schreitet zum
Gegenangriff, indem sie vorbildliche Frauengestalten anführt. Sie
verweist darauf, dass das ebenso unerfreuliche wie weit verbreitete
Frauenbild ihrer Zeit allein mit der Wehrlosigkeit der Frauen und dem
Monopol der männlichen Autoren zusammenhängt. In den Jahren 1400-1403
entfachte sie die Kontroverse um den Rosenroman von Jean de Meun, in
dem das damals verbreitete Frauenbild in der eindringlichen Warnung vor
dem weiblichen Geschlecht mündet. Dass sie damals schon eine anerkannte
Autorin war, geht aus ihrer Haltung im Rosenroman-Streit hervor, und
aus dem Respekt, mit dem ihr ihre Kontrahenten begegneten.
An das Buch von der Stadt der Frauen schloss sich ein weiteres Werk
an, das „Buch der drei Tugenden oder Schatzkästlein der Stadt der
Frauen“. Dieses Werk diente als Ratgeber für Frauen und als
Erziehungsbuch. Es fand weite Verbreitung und wurde sogar ins
Niederländische und Portugiesische übersetzt.
Erwähnenswert ist noch ihr Geschichtswerk „Das Buch der großen
Taten und des vorbildlichen Lebenswandels des weisen Königs Karl V.“,
das auch heute noch als wichtiges geschichtliches Dokument gilt.
Weitere umfangreiche Gedichtbände sind „Das Buch vom Weg des langen
Studierens“ und „Das Buch von den Wechselfällen des Schicksals“. Das
Thema Liebe behandelt sie in dem „Buch vom wahrhaft liebenden Herzog“ und in „Hundert Balladen über einen Liebenden und seine Herzensdame“.
Der Ausstattung ihrer Handschriften widmete sie besondere
Aufmerksamkeit. Sie achtete auf den engen Zusammenhang zwischen Text
und Illustration und verlieh damit ihren Handschriften einen
überdurchschnittlichen künstlerischen Wert.
Christines „Buch von der Stadt der Frauen“ stellt einen Höhepunkt innerhalb ihrer der Frauenthematik gewidmeten Schriften dar. Am Beginn ihres Buches steht eine Erfahrung, die Christine
wahrscheinlich stellvertretend für viele andere Frauen ihrer Zeit so
beschreibt: Zufällig fällt ihr das Buch des frauen- und ehefeindlichen
Autors Matheolus in die Hände. Sie selbst schildert den Eindruck, den
dieses Buch auf sie macht, folgendermaßen:
„...und ich fragte mich, welches der Grund, die Ursache dafür sein
könnte, dass so viele und so verschiedene Männer, ganz gleich welchen
Bildungsgrades, dazu neigen, in ihren Reden, Traktaten und Schriften
derartig viele teuflische Scheußlichkeiten über Frauen und deren
Lebensumstände zu verbreiten. Und zwar nicht nur einer oder zwei oder
nur jener Matheolus, der in literarischer Hinsicht völlig unbedeutend
ist und Lügengewäsch verbreitet, nein: allerorts, in allen möglichen
Abhandlungen scheinen Philosophen, Dichter, alle Redner (ihre
Auflistung würde zu viel Raum beanspruchen) wie aus einem einzigen
Munde zu sprechen und alle zu dem gleichen Ergebnis zu kommen, dass
nämlich Frauen in ihrem Verhalten und ihrer Lebensweise zu allen
möglichen Formen des Lasters neigen.“
Nachdem sie selbst ihr Verhalten geprüft und mit anderen Frauen der
unterschiedlichsten Stände diskutiert hatte, schreibt sie weiter: „...aber trotz allem, was ich auf diesem Wege erfuhr, und obwohl ich
äußerst gründlich beobachtete und prüfte, fand ich keinerlei
Anhaltspunkte für solche abschätzigen Urteile über meine
Geschlechtsgenossinnen und die weiblichen Stände."
Obwohl sie verstandesmäßig weiß, dass der Autor mit seiner
Argumentation gegen die Frauen im Unrecht ist, gerät sie doch in
Selbstzweifel, in eine Verurteilung des weiblichen Geschlechts und
schließlich in untätige Resignation. Sie schildert damit eine „typisch
weibliche“ Haltung und Schwäche: an die Stelle von Gelassenheit tritt
destruktiver Selbstzweifel, und die Lust zu kämpferischer
Auseinandersetzung mit dem Gegner wird durch lähmende Traurigkeit
ersetzt.
In dieser Situation erhält sie Besuch von drei vornehmen Frauen:
den Verkörperungen der drei Tugenden Vernunft, Rechtschaffenheit und
Gerechtigkeit. Christine schildert die Situation so: „Ich hob den Kopf ... und
erblickte drei gekrönte Frauen von sehr edlem Aussehen, die leibhaftig
vor mir standen ... Da redete die erste der drei Frauen mich lächelnd
folgendermaßen an: Teure Tochter, erschrick nicht, denn wir sind nicht
gekommen, um dir zu schaden oder dir Kummer zu bereiten, sondern um
dich aus deiner Unwissenheit zu erlösen, weil uns deine Verwirrung
dauert. Sie verdunkelt so sehr deinen Verstand, dass du das, was du mit
Sicherheit weißt, abstreitest und das glaubst, was du selbst nicht aus
eigener Anschauung oder eigener Erfahrung, sondern lediglich aus den
zahlreichen Meinungsäußerungen fremder Menschen weißt ...“
Einige Zeilen später sagt die edle Frau zu Christine: „...so solltest du auch einmal erwägen, ob nicht die größten
Philosophen aller Zeiten, die du gegen dein eigenes Geschlecht
einsetzt, vielleicht falsche Schlüsse gezogen haben; und ob nicht der
eine auf den anderen antwortet und sie sich wiederholen...Zu guter
Letzt sage ich dir, dass allein die Einfalt die Ursache deiner
gegenwärtigen Verfassung ist. Darum werde wieder du selbst, bediene
dich wieder deines Verstandes und kümmere dich nicht weiter um solche
Torheiten! Denn eines musst du wissen: alle Bosheiten, die allerorts
über die Frauen verbreitet werden, fallen letz- ten Endes auf die
Verleumder und nicht auf die Frauen zurück.“
Nachdem Frau Vernunft ihr so Trost und das Vertrauen in ihre eigene
Urteilskraft zurückgegeben hat, eröffnet sie Christine den Sinn und
Zweck ihres Besuches. Sie sagt: „Dir ist es bestimmt, eine Stadt der
Frauen zu errichten. Bewohnen sollen es ausschließlich berühmte und
vornehme Frauen, ferner solche, die es verdienen, gepriesen zu werden;
für solche jedoch, denen es an Tugend gebricht, werden die Mauern
unserer Stadt ein unüberwindbares Hindernis sein. Die Stadt der Frauen
wird ein Ort der Zuflucht sein, eine Festung gegen die Schar der
boshaften Belagerer und Verleumder des weiblichen Geschlechts.“
Nachdem die zweite edle Frau, die Rechtschaffenheit, gesprochen hat, stellt sich die dritte Dame vor: „Ich bin die Gerechtigkeit und nehme eine Sonderstellung unter allen
Tugenden ein, weil sie sich alle auf mich beziehen. Wir, die drei
vornehmen Frauen, die du hier siehst, sind wie ein einziges Wesen, denn
die eine kommt nicht ohne die andere aus; was die erste verfügt, ordnet
die zweite an und setzt es in Gang, und dann führe ich es weiter und
bringe es zum Abschluss.“
Hier sei verwiesen auf die Bedeutung der „Gerechtigkeit“, die Christine ihr beimisst. Schon Platon widmete der Frage nach der Gerechtigkeit sein großes Werk „Der Staat“.
Die drei Bücher, in die sich das „Buch von der Stadt der Frauen“
gliedert, beschreiben nun, wie Christine in Begleitung von jeweils
einer Frauengestalt die Frauenstadt errichtet. Die Diskussionen, die
sich aus den Fragen Christines an die Frauen ergeben, werden zu den
notwendigen Tätigkeiten, die für den Bau einer Stadt benötigt werden.
Die zahlreichen vorbildlichen Frauengestalten aus Frühgeschichte,
Antike, aus der Bibel und der eigenen Zeit, die Christine zur
Verteidigung des weiblichen Geschlechts in ihrer Stadt versammelt,
bilden das Baumaterial, sie sind Steine unterschiedlicher Art und
Größe, aus denen die „Stadt der Frauen“ errichtet wird. Christine
stellt den edlen Damen Fragen zu den angeblichen Schwächen und Fehlern
der Frauen und übermännliche Vorwürfe und Verleumdungen. Die Damen
widerlegen die Vorwürfe an Hand von beispielhaften Geschichten über
vorbildliche Frauen, deren Vorbildlichkeit religiöser, intellektueller
oder moralischer Art sein kann. Einige Frauengestalten seien hier
erwähnt: die Amazonen, Königin Semiramis, Königin Penthesilea, die
Königin der Palmyrer, Frauen, die von großer Gelehrsamkeit erleuchtet
waren, wie die Dichterin und Philosophin Sappho, die klugen und weisen
Sibyllen, verschiedene Prophetinnen wie Kassandra oder Nikostrate. Im
dritten Teil schließlich bringt Christine viele Beispiele heiliger
Frauen, und zuletzt erzählt sie, wie Frau Gerechtigkeit die
Himmelskönigin der Stadt der Frauen zuführt.
Den Wert, den Christine auf die Tugendhaftigkeit ihrer
Frauengestalten legte, müssen wir aus der Sicht der damaligen
Lebensbedingungen der Frauen um 1400 sehen. Die Möglichkeiten
weiblicher Selbstverwirklichung bzw. sich außerhalb der Familie zu
betätigen waren sehr begrenzt. Dies und Christines eigene glückliche
Ehe mag ein Grund gewesen sein, warum Christine neben Beschreibungen
von unglücklichen Ehen so zahlreiche Beispiele von guten
Eheverhältnissen gab.
Auch ihre Verurteilung der „törichten Liebe“ kann nur verstanden
werden, wenn man sich die geringen Möglichkeiten einer Frau vor Augen
hält, die sich außerhalb des institutionalisierten Rahmens der Ehe
bewegte. Christine wusste, wie unterschiedlich die Rechtsprechung den
weiblichen und den männlichen Ehebruch beurteilte, und wie schnell eine
Frau aus der Gesellschaft ausgestoßen wurde.
Ein weiteres Thema, das Christine sehr beschäftigte, war die
Behauptung vieler damaliger Autoren, Frauen seien von Natur aus weniger
intelligent und lernfähig als Männer. Sie wies auf die Folgen einer
geschlechtsspezifischen Erziehung hin: „Wenn es üblich wäre, die
kleinen Mädchen eine Schule besuchen und sie im Anschluss daran, genau
wie die Söhne, die Wissenschaften erlernen zu lassen, dann würden sie
genauso gut lernen und die letzten Feinheiten aller Künste und
Wissenschaften ebenso mühelos begreifen wie jene.“ Ferner verweist sie auf die Bedeutung der Erfahrung in der
Außenwelt: „Nichts schult vernunftbegabte Wesen so sehr wie die Praxis,
die konkrete Erfahrung auf zahlreichen und verschiedenartigen
Gebieten.“
Christine hat mit ihrem Werk „Stadt der Frauen“ einen utopischen
Wunschtraum geschaffen, den andere Autorinnen im Laufe der Zeit immer
wieder aufgriffen und auf ihre Weise auslegten. Der Traum von einem Bereich, der nur Frauen zugänglich ist, mag aus
der tiefen Sehnsucht herrühren, diskriminierende und verleumdende
Aggressionen der Männer hinter sich zu lassen, die in jedem Jahrhundert
mehr oder weniger ausgeprägt waren.
Vor diesem Hintergrund erscheint mir das „Buch von der Stadt der
Frauen“ heute noch genauso aktuell wie vor 600 Jahren, als es
geschrieben wurde. Mag der Stil und die Sprache uns heute etwas
befremdend erscheinen, so entspringen doch die Argumente, die uns
Christine de Pizan an die Hand gibt, einem sehr wachen und klaren
Verstand. Sie war die erste Frau, die den Vorwürfen der Männer widersprach
und dies durch ihre Bücher einer breiteren Leserschaft zugänglich
machte.
Möge uns diese Frau auch im 21. Jahrhundert Beispiel dafür sein,
dass jede Frau das Recht und die Pflicht auf ein selbstbestimmtes Leben
hat. Die Sehnsucht, geliebt zu werden, eine spezifisch weibliche
Eigenart, darf nicht dazu führen, uns unterzuordnen und über uns
bestimmen zu lassen.
Literatur
• Christine de Pizan: „Das Buch von der Stadt der Frauen“, dtv (dzt. vergriffen)
• Régine Pernoud: „Christine de Pizan“, dtv, 1997
Autorin: Margaret Knuth
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